Archiv für November 2011

Pressen und ihre Aufgaben in der industriellen Fertigung

Deutschland ist nach wie vor in vielen Teilbereichen der Elektrotechnikbranche Marktführer. Auch die Exportumsätze für Elektronikgroßgeräte sind trotz zahlreicher Finanzkrisen in den letzten Jahren nahezu konstant geblieben. Das spricht für die Qualität deutscher Elektronikprodukte, die in fast allen Industriebranchen benötigt werden.

Pressmaschinen werden in sehr vielen industriellen und handwerklichen Groß- und Kleinbetrieben gebraucht. Sie übernehmen unterschiedlichste Arbeitsschritte, die bis vor gar nicht langer Zeit manuell ausgeführt wurden und eine enorme Kraftanstrengung für den Menschen bedeuteten. Pressen sind nichts anderes als Umformmaschinen, die verschiedene Materialien in ihrer Form je nach Nutzungszweck verändern können. Dieser Nutzungszweck kann je nach Fertigungsverfahren ganz unterschiedlich ausfallen. In der Regel werden Pressmaschinen danach unterschieden, welchen Arbeitsschritt sie hauptsächlich auszuführen haben. Die vier wichtigsten Arbeitsschritte sind das Umformen, das Trennen, das Fügen und das Urformen. Beim Umformen werden beispielsweise Blechbüchsen so verformt, dass sie ihre typische Form erhalten. Dieser Prozess eines Blechzuschnittes wird auch Tiefziehen genannt. Das Trennen ist ein Prozess, bei dem ein Material mit Hilfe der Maschine zerteilt wird, während beim Fügen mehrere hohle Gegenstände, meist Rohre, ineinander geschoben werden, so dass sie wie ein Puzzle zusammen passen. Das Urformen hingegen ist ein Arbeitsschritt, bei dem sich pulverisierte metallische oder keramische Stoffteile durch Druck und Hitze zu einem neuen Werkstoff verbinden.

Ein weiteres wichtiges Kriterium, durch dessen Hilfe sich Pressmaschinen kategorisieren lassen, ist ihre maximale Presskraft. Meist wird diese Presskraft beeinflusst von der Größe der Maschine, die nicht selten jedes Gerätehaus z. B. von www.gartenhaus-profi.de
überragt. Manche Pressmaschinen können aber ganz unabhängig von ihrem Volumen einen nahezu unbegrenzt hohen Pressdruck erzeugen. Dazu gehören sogenannte Kniehebelpressen und Kurbelpressen. Diese Geräte können sich deshalb selbstständig zerstören. Mit Hilfe unterschiedlich Überlastungssicherheitsmethoden soll diese Gefahr vermieden werden.
Pressen arbeiten, je nach Bauart und Größe, unterschiedlich schnell und können ganz flexibel eingesetzt werden. Ein Beispiel für eine historische Presse ist eine mit Muskelkraft betriebene Weinpresse.

Tinte sparen – der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zu liebe

Tinte gehört zu den teuersten Verbrauchsgütern rund um den Computerarbeitsplatz. Man hat sogar berechnet, dass Originaltinte teurer ist als menschliches Blut. Im Laufe seines Lebens verbraucht ein Tintenstrahldrucker gut und gerne Tinte zum Preis von mehreren kompletten Computeranlagen. Bei Verwendung originaler Tinte kommen so im Laufe der Jahre mehrere tausend Euros zusammen. Wie lassen sich diese Ausgaben senken? Die folgenden Tipps geben Aufschluss, wie man den Verbrauch von Tinte in den Griff bekommen kann.

Tinte durch Einstellungen im Druckertreiber sparen
Zunächst einmal sollte beim Druckerkauf darauf geachtet werden, dass es eine separate Patrone mit schwarzer Tinte gibt. Einige Drucker mischen schwarz aus den sehr teuren farbigen Tinten zusammen. Bei der Einrichtung des Druckertreibers sollte die Qualität des Ausdrucks so niedrig wie möglich eingestellt werden. Bei manchen Druckern muss man das vor jedem Ausdruck tun. Das ist zwar umständlich, spart jedoch jede Menge Tinte. Zu beachten ist auch, dass auf normalem Papier die Tinte ihre maximale Leistungskraft bei Einstellung mittlerer Qualität im Druckermenü erreicht. Ihre höchste Qualität entfaltet Tinte nur beim Einsatz von Spezialpapier.

Die Neueinrichtung des Druckers verschlingt unnötig Tinte
Ein weiterer Trick, um Tinte zu sparen, hängt mit der Stromzufuhr zum Drucker zusammen. Normalerweise verbraucht die Standby-Funktion elektrischer Geräte unnötig Strom. Also werden diese Geräte häufig bei Nichtgebrauch vollständig von der Stromversorgung getrennt. Das erfüllt auch meist einen Sinn – nur nicht, um Tinte zu sparen. Dem steht nämlich eine Eigenschaft vieler Drucker im Wege. Wird die Standby-Funktion dieser Geräte durch Unterbrechung der Stromzufuhr ausgeschalten, gehen diese Geräte bei Wiederinbetriebnahme von einer Neuinstallation oder einem längerem Nichtgebrauch aus. Und dass führt dazu, dass Mengenweise Tinte durch die Düsen geführt wird, um eventuelle Vertrocknungen zu beheben. Außerdem werden beim Selbsttest unnötig Probeausdrucke geliefert. Um zu verhindern, dass so viel Tinte verschwendet wird, sollte man den Drucker nicht vom Netz trennen.

3D Drucker Technologie im Vergleich

3D Druck wurde lange Zeit für Utopie gehalten und auch heute noch wissen viele Menschen nicht das sowas schon länger möglich ist. Unzählige Firmen und sogar Privatanwender zu geringem Teil verwenden schon 3D Drucker. Diese arbeiten dabei mit unterschiedlichster 3D Drucker Technologie. Im Vergleich erkennt man schnell die teils markanten Unterschiede der einzelnen Technologie die verwendet wird.

Die wohl älteste bekannte Art des 3D Druck´s sind Fräsen oder CNC Maschinen. Man nennt dieses Verfahren Subtraktiven 3D Druck. Hier wird aus einem massiven Materialblock auf unterschiedlichste Art und Weise Material entfernt um am Ende die gewünschte Form zu erhalten. Meist wird dies durch genannte Fräsen weggeschliffen oder gedrechselt. Das Verfahren setzt aber einen entsprechend großen Block Material vorraus und ist somit nicht gerade das Kostengünstigste. Vorteil hierbei ist wenn der Vorgang abgeschlossen ist kann das Modell sofort verwendet werden.

Heute am weitesten verbreitet ist das Additive Verfahren. Hierbei wird meist mit 2 oder mehr “Heißklebepistolen” ein schnell wieder aushärtender Kunstoff Schicht für Schicht auf eine Grundfläche geschmolzen. Die Schichtendicke varriert hierbei von 1 – 3 mm je nach gewünschter Qualität. Bei diesem Verfahren werden somit 3D Drucke aus dem Nichts heraus ermöglicht. Jedwede Form ist machbar solange diese die Grundplatte, oder bessergesagt die Druckfläche nicht überragt. Bei dieser Technologie des 3D Druck wird zusätzlich zur Stabilisierung um das gesamte Modell Stützmaterial gedruckt. Daher rührt auch der große Nachteil dieses Verfahrens. Das Stützmaterial muss nach dem 3D Druck vom eigentlichen Modell “abgewaschen” werden. Bedingt dadurch muss mit dem Einsatz des Modells bis nach dem “Waschgang” gewartet werden. Dazu kommt das hier meist nur mit 1 oder 2 Farben gedruckt werden kann.

Das neueste Verfahren ist das Hybride Verfahren. Hier werden vorhandene Technologien genutzt und ergänzt. So entsteht z.B. der Pulver 3D Druck. Hierbei wird eine Kammer mit speziellem Pulver gefüllt. Die Druckerdüse schießt dann ein Bindemittel in das Pulver in genau dosierten Mengen um ebenfalls Schichtweise die Modelle aufzubauen. Da alles in einem Pulver Bett entsteht wird hier kein Stützmaterial benötigt. Des weiteren kann dieses Verfahren verschiedenste Farben in einem 3D Druck Vorgang benutzen indem das Bindemittel mit Farbe versetzt wird. Somit ist dieses Verfahren von den Anschaffungskosten etwas teuer aber im Materialverbrauch wirklich günstig. Das überschüssige Pulver wird einfach abgesaugt und kann erneut verwendet werden.